In unserem gründerzeitlichen, denkmalgeschützten Mathildenviertel soll auf dem Gelände Bieberer Str. 39 (u. a. Rewe-Getränkemarkt) ein Großprojekt mit bis zu 160 Wohnungen genehmigt werden. Der bisher bekannte Plan sieht eine Bebauung bis an die Grundstücksgrenzen mit einem 6-8 geschossigen Wohnkomplex vor. Dieses Vorhaben hätte unter anderem folgende Auswirkungen:
- Schäden an den umliegenden Gebäuden durch die Bauarbeiten – wie bereits in der Vergangenheit aufgetreten (Setzrisse, Wasserrohrbrüche sowie Schäden an Gehwegen und Hofflächen).
- Beeinträchtigung der Kaltluftzufuhr vom Main und zusätzliche klimatische Aufheizung des Quartiers in den Sommermonaten.
- Zunahme des Autoverkehrs sowie eine weitere Verschärfung der bereits angespannten Parksituation.
- Potenzielle Auswirkungen auf den Mietspiegel im gesamten Viertel.
Auch wir befürworten Wohnungsneubau. Dennoch braucht unsere Stadt keine weiteren gesichtslosen Wohnblöcke ohne städtebaulichen Bezug zur gewachsenen Umgebung. Stadtentwicklung bedeutet Verantwortung! Neue Gebäude sollten das Quartier architektonisch, klimatisch und sozial bereichern und Räume schaffen, in denen Menschen bezahlbar und gerne leben.
Wir fordern die Stadt auf, ein reguläres Bebauungsplanverfahren durchzuführen. Nur so kann eine umfassende Prüfung der hydrologischen, klimatischen und städtebaulichen Auswirkungen erfolgen und eine transparente Bürgerbeteiligung sichergestellt werden.
Bitte unterschreiben Sie unsere Petition bei Campact:
https://weact.campact.de/petitions/gegen-das-mega-bauprojekt-am-mathildenplatz